Und schon ist der 1. März und wir fragen uns, wo die Zeit hin ist. Wir sind noch immer auf Lanzarote und die Wochen sind wie im Flug vergangen. Leider zieht sich auch diese Reparatur in die Länge, was uns einerseits die Möglichkeit gibt uns noch intensiver mit dieser schönen Insel zu beschäftigen und andererseits einen kurzen Heimat Urlaub anzutreten. So sind wir letzte Woche bei 20 Grad und Sonne in den Flieger gestiegen und bei ungewohnt frostigen Temperaturen in Wien angekommen. Unser Airbnb lag sehr zentral direkt am Rochusmarkt, klein aber fein, obwohl die Bettwäsche getauscht werden musste, da leider nicht sauber. In den 2 Tagen in unserer ehemaligen Heimatstadt haben wir vor allem Freunde getroffen und Arzttermine absolviert. Es war schön wieder da zu sein, aber tauschen würde ich nicht, und das liegt nicht nur an den unwirtlichen Temperaturen 😉. Unsere nächste Station war Franz Familie und Freunde in Oberösterreich, bevor es zu meiner Familie nach München ging. Alle haben sich sehr gefreut uns zu sehen und wir uns natürlich auch. Nach einer Woche ging es dann zurück nach Lanzarote aufs Boot. Amber hatte unsere Abwesenheit auch gut überstanden und das Bootsleben hatte uns wieder. Leider gibt es seit unserer Rückkehr noch keinen wirklichen Fortschritt bei unserem Motordefekt, aber wir versuchen, uns so gut es geht in Geduld zu üben. Viel anderes bleibt uns ohnehin nicht. Das positive daran ist (auch wenn positiv in diesem Zusammenhang etwas seltsam klingt 😉), dass wir ein sehr nettes älteres Seglerpaar aus der Schweiz kennengelernt haben. Gestern haben wir sie auf ein Glas Wein eingeladen und es war ein sehr lustiger und kurzweiliger Abend. Nach 26 Jahren Segeln, davon 14 Jahre um die ganze Welt, hatten die beiden unendlich viele faszinierende Geschichten zu erzählen. Vor allem wenn man bedenkt, dass sie jetzt, mit 88 und 82 Jahren, noch immer segeln, wenn auch die etwas kürzeren Routen. Beneidenswert!💪 Almuth hat über Ihre Erlebnisse unterwegs ein Buch geschrieben und wir haben uns heute gleich ein Exemplar bei ihr geholt, natürlich mit Widmung (Almuth Keck, „Zeit für Zeitlose Törns“).
Und heute Vormittag wurden wir dann von einem grossartigen Karnevalsumzug überrascht, der seinen Weg nach Arrecife durch die Marina begonnen hat. Die bunten aufwendigen Kostüme der einzelnen Karnevalsvereine waren beeindruckend und das Zuschauen hat viel Spass gemacht.
And now it’s already March 1st and we wonder where the time has gone. We are still on Lanzarote and the weeks have flown by. Unfortunately, this repair is taking a long time, which on the one hand gives us the opportunity to get to know this beautiful island even better and on the other hand to take a short vacation back home. So last week we boarded the plane at 20 degrees and sun and arrived in Vienna in unusually frosty temperatures. Our Airbnb was very centrally located right on the Rochusmarkt, small but nice, although the bed linen had to be changed because unfortunately it was not clean. During our two days in our former hometown, we mainly met friends and went to doctor’s appointments. It was nice to be back, but I wouldn’t swap, and it’s not just because of the uncomfortable temperatures 😉. Our next stop was Franz‘ family and friends in Upper Austria, before we went to my family in Munich. Everyone was very happy to see us, and of course we were happy to see them too. After a week, we went back to Lanzarote on the boat. Amber had also survived our absence well and boat life had us again. Unfortunately, since our return, there has been no real progress with our engine problem, but we are trying to be patient as best we can. There isn’t much else we can do anyway. The positive thing (even if positive sounds a bit strange in this context 😉) is that we met a very nice older sailing couple from Switzerland. Yesterday we invited them for a glass of wine and it was a very fun and entertaining evening. After 26 years of sailing, including 14 years around the world, they had an endless number of fascinating stories to tell. Especially considering that they are still sailing now, at 88 and 82 years old, albeit on somewhat shorter routes. Enviable! 💪 Almuth has written a book about her experiences on the road and we got a copy from her today, with a dedication of course (Almuth Keck, “Zeit für Zeitlose Törns”).
And this morning we were surprised by a great carnival parade that started its way to Arrecife through the marina. The colorful elaborate costumes of the individual carnival clubs were impressive and watching was a lot of fun.




















