13-10-2025 – Teil 2 Die Grüne Lunge Brasiliens
13-10-2025 – Teil 2 Die Grüne Lunge Brasiliens

13-10-2025 – Teil 2 Die Grüne Lunge Brasiliens

Zunächst geht es im Auto c.a. 2.5h hinein ins Grüne bis zum Urubu Fluss. Unterwegs werden wir Zeuge wie in Brasilien Strassen auch gebaut werden, ungewöhnlich aber interessant. Am Wasser angekommen besteigen wir samt Gepäck das Boot, dass uns in die Lodge bringt. 1h Bootsfahrt, wobei wir nach der Hälfte in ein Boot ohne Dach umsteigen dürfen, dass etwas schneller fährt. Angekommen in der Eco Adventure Lodge von Ney gibt es ein Willkommensgetränk und Organisatorisches sowie die Zuteilung unserer Guides. Wir werden die kommenden Tage mit Andre verbringen (und am Ende mehr als begeistert von ihm sein). Dann ist es auch schon Zeit fürs Mittagessen. Catfish, Hühnchen, Gemüse, Püree und Früchte 😋 (also ich brauch nicht mehr). Nach dem Essen und vor unserer ersten Unternehmung erhalten wir die Schlüssel für unsere Zimmer (einfach aber sehr gemütlich, sogar mit Bad und Dusche) und haben dann noch Zeit uns ein wenig umzusehen, bevor es zum Piranha Angeln geht. Den ersten erwische ich und es ist ein ganz schöner Brummer. Wir fangen noch 4 weitere und einer unserer Guides nimmt sie wohl zum Abendessen mit. Ich bin froh dass wir sie nicht essen müssen, sie haben einfach zu viele Gräten. Als kein weiterer Fisch mehr anbeisst fahren wir weiter zu einer Stelle, wo wir im Urubu Fluss baden können. Das Wasser ist schwarz und warm wie in der Badewanne (genau meine Temperatur 😉) und auf die Frage ob es gefährlich ist hier zu schwimmen erklärt uns Andre, dass es zwar Kaimane gibt, auch große Exemplare (bis zu 6 Meter lang), aber die Tiere sind sehr scheu, nicht aggressiv und nachtaktiv. Ein anderer sehr positiver Aspekt am Schwarzwasser ist der eher saure PH-Wert. Somit gibt es keine Moskitos, da diese hier nicht brüten können, Jackpot 😄, nicht dass wir nicht mit genug Repellent ausgestattet sind, aber so ist es deutlich entspannter. Zurück in der Lodge ist noch Zeit bis zum Abendessen, die wir zum Duschen und Chillen nutzen, man schwitzt hier nur durch die bloße Existenz, von wegen Bewegung. Auch die hohe Luftfeuchtigkeit ist gewöhnungsbedürftig. Ausserdem knüpfen wir die ersten Kontakte zu anderen Touristen hier. Da wir ausserhalb der Saison sind ist die Anzahl der Leute überschaubar. Was allerdings überrascht ist die Anzahl deutschsprachiger Touristen. Überall anders waren Deutsche eher rar bis nicht vorhanden. Auch das Abendessen ist wieder sehr lecker, mit geringen Variationen zu Mittags. Da es hier um 6:00pm schlagartig stockdunkel ist verziehen sich die meisten bald in ihre Hütten. Wir haben aber noch Abendprogramm. Cayman spotting. Bestimmt 2h versuchen wir Kaimane zu finden, allerdings sehen wir nur ganz kurz mal ihre Augen im Schein von Andres Lampe aufleuchten. Dann sind sie auch schon weg. Sehr schade, ich hätte schon gerne einen aus der Nähe gesehen. Aber tolle Spiegelphotos können wir machen.

Als wir zurück sind macht mich Andre auf eine riesige gelbe Spinne aufmerksam die über unseren Köpfen herunterhängt. Vor lauter Schreck vergesse ich ein Bild zu machen und dann ist sie auch schon weg. Wahrscheinlich hat sie sich genauso erschrocken, so plötzlich in gleißendes Licht getaucht. Müde ziehen wir alle Richtung Bett, die Nacht ist kurz, um 4:30 heisst es antreten zum Sonnenaufgang. in der Lodge gibt es 2x täglich für 4h Strom vom Generator für Licht und Ventilatoren. Ansonsten nicht. Wir schlafen gut und um 4:30 steigen wir ins Boot für den Sonnenaufgang. Es ist wunderschön, allerdings ist es für uns nichts so besonderes. Wir sehen dass bei längeren Passagen öfter 😉. Da anschliessend noch reichlich Zeit ist bis zum Frühstück, holen wir noch etwas Schlaf nach. Später machen wir eine Kanu Tour auf dem Fluß.

Wir fahren mit langen Holz Kanus die hinten ziemlich tief im Wasser liegen und alle mehr oder weniger leck sind 😂, aber es ist eine Schüssel vorhanden zum schöpfen. Wir sind insgesamt 5 Leute, 2 Pärchen und eine einzelne Frau, die mit dem Guide im Boot fährt. Andre hilft uns beim Einsteigen und ich wundere mich ein wenig, dass die schwerere Person ganz hinten sitzen soll, obwohl das Boot eh schon so tief liegt. Sei’s drum, bei uns funktioniert es und wir paddeln schon mal weg vom Anleger. Als nächstes steigt das andere Pärchen ein. Zuerst er. Als er sich hinsetzt gerät das Heck unter Wasser, das Boot läuft voll und sinkt. Der junge Mann fällt natürlich ins Wasser, zum Glück haben wir alle Schwimmwesten an, und ist komplett nass. Andre und ein anderer Guide sind sofort zur Stelle und ziehen den Schiffbrüchigen heraus. Anschliessend holen sie dass Boot wieder rauf und das Pärchen bekommt ein anderes, und alle sind Ready to go. Obwohl es für ihn sicher nicht lustig war, mussten wir trotzdem heimlich herzlich lachen. Der Anblick war aber auch zu komisch. Die Kanufahrt über den Fluß durch Mangroven ähnliche Pflanzenvielfalt ist einfach traumhaft. Wir sehen blaue Aras über uns hinweg fliegen und genießen die Ruhe. Zwischendurch schöpft Franz immer wieder mal Wasser aus unserem Boot. Diese Kanufahrt zählt definitiv zu den Highlights unserer Manaus Tour. Zurück in der Lodge nutzen wir die Zeit bis zum Mittagessen und packen für unser 2. Highlight, die Dschungeltour mit Übernachtung draussen 🤩. Darauf habe ich mich von Anfang an schon gefreut und mehr noch seit ich weiss, dass es keine Moskitos gibt. Nach dem Essen gegen 3 marschieren wir los. Inzwischen hat es zugezogen und die Wolken sehen ziemlich dunkel aus, aber laut den Guides regnet es im September hier nicht. Die Ausnahme bestimmt die Regel und nach ein paar Metern im Regenwald macht dieser seinem Namen alle Ehre. Der Himmel öffnet seine Schleusen und es schüttet wie aus Eimern. Trotzdem marschieren wir tapfer weiter, nass bis auf die Haut, aber zum Glück ist es warm und eigentlich eine willkommene Abkühlung. Unsere Ersatzkleidung wird mit dem Boot gebracht und wird uns hoffentlich schon erwarten. Nach einer Stunde erreichen wir das Camp und ziehen gleich weiter Richtung Fluß um unsere Sachen und den Proviant vom Boot zu holen. Da unsere Kleidung hauptsachlich aus Funktionskleidung besteht, trocknet sie einigermaßen schnell. Für Sonne ist es natürlich schon zu spät, aber einiges können wir später am Lagerfeuer trocknen. Jetzt heißt es erst einmal Hängematten aufhängen. Andre erklärt wie’s geht und in kürzester Zeit sind alle Betten hergerichtet. Inzwischen haben die Guides Feuer gemacht, gar nicht so einfach wenn alles feucht ist, und wir sitzen gemütlich drumherum. Später wird Reis gekocht und Huhn auf den Grill gelegt. Schön langsam hab ich auch Hunger. Der Rest des Abends bleibt trocken und wir sitzen und plaudern. Andre kann so unglaublich viel erzählen. Es ist sehr spannend ihm zu zuhören. Dann gibt es noch eine kurze Einführung wie und wo wir Nachts austreten können und ab geht’s in die Hängematte. Es dauert eine Weile bis ich eine bequeme Position gefunden habe und bin relativ schnell eingeschlafen. Geweckt werde ich, weil es wieder zu regnen beginnt. Wobei man das nicht als normalen Regen bezeichnen kann, Sintflut trifft es eher. Wir haben nur gehofft, dass die Dachfolie hält. Eigentlich hätte ich ja schon rausgemusst, aber so, keine Chance. Also umdrehen und weiterschlafen. Als ich das nächste Mal wach bin hat der Regen aufgehört. Gefühlt bin ich am Morgen die Letzte die aufwacht und wohl auch die einzige die, neben den Guides, gut geschlafen hat. Zumindest scheinen die anderen nicht so gut mit der Hängematte zurecht gekommen zu sein. Ich fand’s super, habe ich gar nicht erwartet.

Nach dem Frühstück geht es zu Fuß durch den Dschungel zurück zur Lodge. Wir lernen auf dem Weg viel über Pflanzen und deren Zweck und Wirkung, nur Tiere lassen sich leider keine Blicken. Was für ein Abenteuer.

In der Lodge gibt es Mittagessen und dann packen wir für die Abreise, zuvor beobachte ich aber noch die grünen Papageien auf einem Baum vor unserem Zimmer. So witzige Gesellen und sehr gesprächig. Ich mache noch einige Aufnahmen, bevor wir, nach einem weiteren gewittrigen Schauer mit sintflutartigem Regen ins Boot steigen das uns zum Auto zurück bringt.

Am Spätnachmittag sind wir zurück in Manaus und treffen Alessia wieder. Sie hat eine gute Zeit gehabt und bei einem gemeinsamen Abendessen berichten wir ihr von unserer Dschungel Experience. Es war grossartig, Schade nur das es so kurz war. Wir sind uns beide einig das nächste mal mindestens 1 Woche.

Tags darauf fliegen wir von Manaus über Sao Paulo zurück nach Rio. Hier sind wir noch eine Nacht im Hotel und dann geht es zurück, für uns nach Recife zum Boot und für Alessia nach Deutschland. Es war so schön, dass sie da war ❤️.

Ein letztes Abenteuer steht uns aber noch bevor, die Gepäckabholung von der Aufbewahrung (wir sind nur mit Handgepäck geflogen).

Bevor es nach Manaus geht habe ich eine Möglichkeit in Flughafennähe gesucht, wo wir unser Gepäck eine Woche parken können. In Lapa gibt es so eine Stelle wo man Gepäck auch für länger abgeben kann und gesagt getan, ich buche das. Am Abflugtag fährt uns also der Uber an die Adresse und was soll ich sagen, zwischen Obdachlosen und Müll ist ein schmaler „ich hab alles und ich mach alles“ Laden, ranzig schmutzig, die Angestellten haben erst keine Ahnung was wir wollen. Verständigung schwierig bis unmöglich. Kurz überlegen wir das Gepäck doch mitzunehmen, aber dann überwiegt die Risikofreudigkeit und wir deponieren es dort. Auf der Fahrt zum Flughafen schließen wir Wetten ab ob das Gepäck bei unserer Rückkehr noch vollständig vorhanden ist.

Nun ist also der Moment der Wahrheit. Wir fahren nach Lapa zum „Depot“ und zu unserer Überraschung steht das Gepäck noch so wie zurückgelassen und vollständig, nur etwas staubig. Man soll keine voreiligen Schlüsse ziehen. Das habe ich hier schon öfter gelernt. Einige Stunden später sind wir wieder zurück am Boot. In den nächsten Tagen erledigen wir die üblichen Sachen wie Wäsche, Einkaufen, Boot entrosten usw. Dann bekommt Franz eine Verkühlung, wahrscheinlich der Tribut an die vielen Klimaanlagen, und liegt ein paar Tage flach. Somit verschiebt sich unser geplanter Abfahrtstermin immer wieder. Aktuell sind wir beide wieder gesund, warten noch auf die Motorraumlüfter und machen inzwischen etwas Sightsseeing in Recife.

Teil 3 Brasilien folgt

Regenwald

First, we drive for about 2.5 hours into the countryside to the Urubu River. On the way, we witness how roads are built in Brazil, which is unusual but interesting. Once we arrive at the water, we board the boat with our luggage, which takes us to the lodge. The boat trip takes 1 hour, and halfway through, we are allowed to transfer to a boat without a roof, which travels a little faster. Upon arrival at Ney’s Eco Adventure Lodge, we are greeted with a welcome drink and given some organizational information, as well as our guides. We will be spending the next few days with Andre (and will end up being more than thrilled with him). Then it’s already time for lunch. Catfish, chicken, vegetables, mashed potatoes, and fruit 😋 (I don’t need anything else). After lunch and before our first activity, we receive the keys to our rooms (simple but very cozy, even with a bathroom and shower) and then have time to look around a bit before going piranha fishing. I catch the first one, and it’s quite a whopper. We catch four more and one of our guides takes them with him for dinner. I’m glad we don’t have to eat them, they have too many bones. When no more fish are biting, we drive on to a spot where we can swim in the Urubu River. The water is black and warm, like in a bathtub (just my temperature 😉), and when we ask if it’s dangerous to swim here, Andre explains that there are caimans, including large ones (up to 6 meters long), but the animals are very shy, not aggressive, and nocturnal. Another very positive aspect of black water is its rather acidic pH value. This means there are no mosquitoes, as they cannot breed here – jackpot 😄. Not that we aren’t equipped with enough repellent, but it makes things much more relaxed. Back at the lodge, we still have time before dinner, which we use to shower and chill out. You sweat here just by existing, let alone exercising. The high humidity also takes some getting used to. We also make our first contacts with other tourists here. As it is off-season, the number of people is manageable. What is surprising, however, is the number of German-speaking tourists. Everywhere else, Germans were rather rare or non-existent. Dinner is again very tasty, with slight variations from lunch. Since it gets pitch dark here at 6:00 p.m., most people soon retreat to their huts. But we still have an evening program: cayman spotting. We spend a good two hours trying to find caimans, but all we see are their eyes glowing briefly in the light of Andre’s lamp. Then they’re gone. It’s a shame, I would have liked to see one up close. But we manage to take some great mirror photos.

When we get back, Andre points out a huge yellow spider hanging above our heads. I’m so startled that I forget to take a picture, and then it’s gone. It was probably just as startled, suddenly bathed in glaring light. Tired, we all head for bed. The night is short; at 4:30 a.m., it’s time to get up for sunrise. The lodge has electricity from a generator for light and fans twice a day for four hours. Otherwise, there is none. We sleep well and at 4:30 a.m. we get into the boat for sunrise. It’s beautiful, but it’s nothing special for us. We see it more often on longer passages 😉. Since there is still plenty of time before breakfast, we catch up on some sleep. Later, we go on a canoe tour on the river.

We ride in long wooden canoes that sit quite low in the water at the back and are all more or less leaky 😂, but there is a bowl available for bailing. There are 5 of us in total, 2 couples and a single woman who rides in the boat with the guide. Andre helps us get in and I’m a little surprised that the heavier person is supposed to sit at the very back, even though the boat is already sitting so low. Anyway, it works for us and we paddle away from the jetty. Next, the other couple gets in. First him. When he sits down, the stern goes under water, the boat fills up and sinks. The young man falls into the water, of course, but luckily we are all wearing life jackets, and he is completely wet. Andre and another guide are immediately on the spot and pull the shipwrecked man out. Then they pull the boat back up and the couple gets another one, and everyone is ready to go. Although it was certainly not funny for him, we still had to laugh secretly. But the sight was just too funny. The canoe trip across the river through mangrove-like vegetation is simply fantastic. We see blue macaws flying overhead and enjoy the peace and quiet. In between, Franz keeps bailing water out of our boat. This canoe trip is definitely one of the highlights of our Manaus tour. Back at the lodge, we use the time until lunch to pack for our second highlight, the jungle tour with an overnight stay outside 🤩. I’ve been looking forward to this from the start, and even more so since I found out there are no mosquitoes. After lunch at around 3 p.m., we set off. In the meantime, the sky has clouded over and the clouds look quite dark, but according to the guides, it doesn’t rain here in September. The exception proves the rule, and after a few meters in the rainforest, it lives up to its name. The heavens open and it pours with rain. Nevertheless, we bravely march on, wet to the skin, but luckily it is warm and actually a welcome cool-down. Our spare clothes are brought by boat and will hopefully be waiting for us. After an hour, we reach the camp and immediately continue towards the river to fetch our things and provisions from the boat. Since our clothes are mainly functional clothing, they dry fairly quickly. Of course, it’s already too late for the sun, but we can dry some things later by the campfire. First, we hang up our hammocks. Andre explains how to do it, and in no time at all, all the beds are ready. In the meantime, the guides have made a fire, which is not so easy when everything is wet, and we sit comfortably around it. Later, rice is cooked and chicken is put on the grill. I’m slowly starting to feel hungry. The rest of the evening remains dry and we sit and chat. Andre has so many stories to tell. It’s very exciting to listen to him. Then there’s a short introduction on how and where we can go to the toilet at night, and off we go to our hammocks. It takes a while to find a comfortable position, but I fall asleep relatively quickly. I am woken up because it starts raining again. Although you can’t really call it normal rain, it’s more like a deluge. We just hope that the roof covering will hold. I should have already gotten up, but there’s no chance of that now. So I turn over and go back to sleep. The next time I wake up, the rain has stopped. I feel like I’m the last one to wake up in the morning and probably the only one, apart from the guides, who slept well. At least the others don’t seem to have coped so well with the hammock. I thought it was great, I didn’t expect that at all.

After breakfast, we walk back through the jungle to the lodge. On the way, we learn a lot about plants and their purpose and effects, but unfortunately we don’t see any animals. What an adventure.

We have lunch at the lodge and then pack for our departure, but first I watch the green parrots on a tree in front of our room. They are such funny creatures and very talkative. I take a few more photos before we board the boat that will take us back to the car after another thunderstorm with torrential rain.

In the late afternoon, we are back in Manaus and meet Alessia again. She had a good time and we tell her about our jungle experience over dinner. It was great, just a shame it was so short. We both agree that next time it will be at least a week.

The next day, we fly from Manaus via Sao Paulo back to Rio. We spend one more night in a hotel here and then it’s back to Recife for us to the boat and for Alessia to Germany. It was so nice to have her here ❤️.

But we still have one last adventure ahead of us: picking up our luggage from storage (we only flew with hand luggage).

Before heading to Manaus, I looked for a place near the airport where we could store our luggage for a week. In Lapa, there is a place where you can leave your luggage for longer periods of time, so I booked it. So on the day of departure, the Uber takes us to the address and what can I say, between homeless people and trash there is a narrow “I have everything and I do everything” store, rancidly dirty, the employees have no idea what we want at first. Communication is difficult to impossible. We briefly consider taking the luggage with us, but then our risk-taking nature prevails and we leave it there. On the way to the airport, we place bets on whether our luggage will still be there when we return.

Now it’s the moment of truth. We drive to Lapa to the “depot” and, to our surprise, our luggage is still there, just as we left it, and complete, only a little dusty. One shouldn’t jump to conclusions. I’ve learned that here many times. A few hours later, we’re back at the boat. Over the next few days, we do the usual things like laundry, shopping, de-rusting the boat, etc. Then Franz catches a cold, probably due to all the air conditioning, and is laid up for a few days. This means that our planned departure date keeps getting pushed back. Currently, we are both healthy again, still waiting for the engine room fans, and doing some sightseeing in Recife in the meantime.

Part 3 Brazil follows

Rainforest

Recife